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Das Beste aus sich herauslocken

Wer möchte das nicht. Zeigen was in einem steckt. Das Kind zeigt den Eltern, was es schon kann, der heranwachsende Teenager seinen Freunden.Der junge Erwachsene hebt hervor, dass er auch allein gut klarkommt und die Ratschläge der Eltern nicht benötigt. Die weiteren Entwicklungen eines Menschen könnt ihr euch sicherlich aus eigener Erfahrung oder Beobachtungen ausmalen.In der Freundschaft, dem Verliebtsein, dem Eltern-sein und dem Älterwerden. Seine Fähigkeiten und Kompetenzen erblicken lassen, zur vollen Blüte gelangen.An dem Leitbildwochenende prägte uns als Leitungskreis das Bild der Seerosen im Meer der Möglichkeiten. Das Faszinierende an diesem Bild ist für mich, dass jede einzelne Seerose...
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Schlafen und schlafen lassen

Gleichsam wie vom Atmen, Essen und Trinken, ist unser Leben seit der Geburt vom Bedürfnis nach Schlaf geprägt. Ich erinnere mich noch, wie gerne ich meine Kinder im Säuglingsalter betrachtet habe, wenn sie friedlich schliefen. Nicht selten wirkten damals diese Beobachtungen auch auf uns Eltern einschläfernd. Noch schnell eine Mütze Schlaf nachholen, die einem in der Nacht nur unter Vorbehalt vergönnt war. Wusste man doch nur allzu gut, dass jeder liebliche Schlaf ein jähes Ende finden konnte. So köstlich die Momente des Einschlafens dann waren, so quälend konnten die Augenblicke des „Gewecktwerdens“ dann werden. Humorvoll und unbedacht hatten wir noch...
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Reich Gottes erleben

Die Botschaft vom Reich Gottes gehörte zum Zentrum der Verkündigung von Jesus. Reich Gottes – das ist die Herrschaft Gottes im Leben einzelner Menschen, aber auch im ganzen Universum. Die Hoffnung, dass dieses Reich Gottes, in dem Gerechtigkeit herrscht, das Böse überwunden ist, der Mensch dem Menschen Freund und Bruder ist, kommen wird – das gehört zum Kern der christlichen Hoffnung. Dieses Reich Gottes ist aber auch jetzt schon im Kommen. So sagt Jesus es den Menschen, die danach fragen, wo es denn zu entdecken wäre: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch!“. Es ist schon da, aber noch nicht...
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„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“

Dieser Satz steht am Ende des ersten Korintherbriefs. Die Gemeinde in Korinth war von Paulus gegründet worden und entwickelte sich zu einem Lieblings- und Sorgenkind. Kulturell und sozial sehr vielfältig, entstanden in der Gemeinde die verschiedensten Spannungen. In seinem Brief versucht Paulus, all diese Fragen anzugehen, Hilfe und Orientierung zu geben. Und am Schluss fasst er all seine Bemühungen in diesem einen einfachen Rat zusammen: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“Das klingt ein bisschen so, als würde ein Sternekoch am Ende eines umfangreichen Kochbuchs schreiben „Allet, wat du kochst – tu einfach Maggi bei, dann schmeckt dat schon!“ Das...
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Der fortsetzende Schöpfer

Seit meiner Kindheit fasziniert mich der Nachthimmel. Gerade zum Anbruch der Winterzeit komme ich wieder öfter in den Genuss, an wolkenlosen Abenden nach oben zu sehen und die praktisch endlosen Tiefen des Kosmos auf mich wirken zu lassen. Ich denke an die vielen Objekte, die hunderte Male größer, um ein Vielfaches heißer, oder einfach nur sehr viel merkwürdiger sind als unsere Sonne. Und dann versuche ich, mir eine Vorstellung von den Lichtjahren an Entfernungen zu machen, die zwischen den einzelnen Lichtern liegen und davon, wie unwahrscheinlich klein unser Planet und ich erst recht im Vergleich zu all dem sind. Jedes...
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Stille

Stille – was bewirkt dieses Wort in genau diesem Moment in dir? Vielleicht ein Entsetzen? Ein Unverständnis? Frust? Sehnsucht? Versuche mal, dir jetzt ein bis zwei Minuten Zeit zu nehmen und einfach stille zu sein; keine Musik, keine Ablenkung, keine Gespräche, kein Tun… Und nun? Wie geht es jetzt weiter? Diese Frage beschäftigt mich seit Anfang des Jahres, wenn ich an das Thema Stille denke. Stille ist bisher kein großer Teil meines Lebens gewesen, vermutlich sogar gar kein Thema – außer vielleicht beim Schlafen. Wobei auch da viele Nächte sehr laut und unruhig waren aufgrund von Dingen, die man in...
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Enttäuscht

Manchmal bin ich von mir enttäuscht. Nicht unbedingt wegen dem, was ich getan habe, sondern wegen dem, was ich nicht getan habe. Was hätte ich in meinem Leben nicht schon machen oder erreichen können. Ich wäre gern sportlicher und hätte gern einen muskulösen Körperbau. Vielleicht wäre ich beruflich erfolgreicher, wenn ich studiert hätte. Ich möchte in mancher Hinsicht gerne herausstechen und nicht einfach normal sein. Ich möchte mich charmant und wortgewandt an einem Gespräch beteiligen. Doch dann drücke ich mich umständlich und kompliziert aus. Hin und wieder mach ich mir in einer ruhigen Minute Gedanken, was für ein Vater ich...
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Entlastung? Aber bitte!

Wer wünscht sich das nicht? Entlastung im täglichen Leben -in der Küche, im Auto, im Büro, beim Mutter- und Vatersein, im Alter, im Herzen, in den Gedanken, im Rückblick, im Ausblick, im ….Die Bundesregierung schnürt Entlastungspakete um die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten bei steigenden Kosten.Mit Bürgergeld, Wohngeld, Gas- und Strompreisbremse sowie Pendlerpauschale"Wir entlasten Deutschland" tönt es in den Zeitungen und Nachrichten. Dabei geht es hauptsächlich um finanzielle Entlastung von fast 300 Milliarden Euro derzeit.Es hat weitreichende Konsequenzen wenn diese Entlastungspakete nicht geschnürt werden. Nicht nur auf den Ausgang der nächsten Wahl, sondern auch in der Haltung der Menschen nicht...
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Elternschaft

Am 14. Mai ist Muttertag. Laut Wikipedia hat er sich seit 1914 als Tag zur Ehren der Mutter und Mutterschaft etabliert, findet seinen Ursprung jedoch bereits im antiken Griechenland und bei den Römern. In seiner heutigen Form wurde er in zahlreichen Frauenbewegungen und –vereinen geprägt. Sie dienten zum Austausch untereinander, setzten sich für Friedensprojekte wie auch Frauenrechte ein. Als Begründerin gilt eine amerikanische Methodistin, die im Gedenken an ihre verstorbene Mutter ihre Kirche dazu drängte, allen Müttern am zweiten Mai-Sonntag eine Andacht zu widmen und 500 weiße Nelken zu verteilen (1908). Allerdings hat sie die Kommerzialisierung nicht im Sinn gehabt...
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„Das musste ja so kommen!“

Am Ostersonntag, so berichtet der Evangelist Lukas, gingen zwei nicht namentliche genannten Jünger aus Jerusalem nach Emmaus. Sie unterhielten sich erregt über die unglaublichen und verstörenden Ereignisse der vorangegangenen Woche. Jesus hat im Vorfeld des Passa-Festes für Aufsehen gesorgt. Er wurde gefangen genommen, und im Schnellverfahren gerichtet, verurteilt und am Kreuz hingerichtet, damit die Festlichkeiten am Sabbat nicht gestört wurden. Die Jünger hatten das Passa-Fest in hilfloser Trauer verbracht. Allein gelassen, ihrer Hoffnungen beraubt, enttäuscht. Und während sie noch im Schockzustand waren, kamen die unglaublichen Nachrichten, dass Jesus nicht im Grab geblieben ist. Zuerst sahen den Auferstandenen die Frauen, dann...
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Sicher gebunden

Der Mensch bindet sich und wird gebunden. Wir sind allesamt soziale Wesen mit vielen Bedürfnissen, die in uns hinein gelegt sind. Auf der Suche nach dem Stillen unserer Bedürfnisse binden wir uns. Das Gebundensein kann hilfreich sein oder auch das Leben belasten. Beim Letzteren denken wir zwangsläufig an das Gebundensein in Süchten unterschiedlicher Art, an belastete Beziehungen, an Gedankenspiralen, die uns emotional herunterziehen und einiges mehr. Wir wissen, dass es auch ein hilfreiches Gebundensein gibt. Eine Bindung, die uns Sicherheit gibt. Sie beginnt bereits im Mutterleib. Aus dem Bereich der Forschung erreichen uns Erkenntnisse, dass die emotionale Lage der werdenden...
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Monatsandacht für März 2023

Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? Römer 8,35 Der Apostel Paulus formuliert in diesem Satz zwei Fragen. Eine Antwort gibt er jedoch nicht. Wer die Bibelstelle kennt, weiß, dass die Antwort im Kontext des Verses gegeben wird. Die Fragen haben es allerdings in sich! Deswegen lohnt es sich, dass wir zunächst die Spannung aushalten, bevor wir uns die Antwort sagen lassen. Es sind Fragen, in denen sich ein existentielles Ringen ausspricht. Das Ringen um die Gewissheit, ob Gott in notvollen und entbehrungsreichen Lebenssituationen noch unverbrüchlich an unserer...
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Monatsandacht für Februar 2023

Sara aber sagte:Gott ließ mich lachen. 1. Mose 21,6 An Fasching und Karneval wird viel gelacht. Es ist lustig, sich zu verkleiden und mal ganz anders zu sein, als es der strenge Alltag erfordert. Es ist schön, in andere Rollen zu schlüpfen, und es tut gut, herzhaft über alles Mögliche zu lachen. Ja, dass wir lachen, ist wichtig für unsere körperliche und seelische Gesundheit. Aber noch wunderbarer ist unser Lachen, wenn wir etwas Befreiendes erlebt haben. Das ist das Lachen Saras nach der Geburt ihres Sohnes Isaak.Endlich konnte Sara befreit auflachen. Die unglaubliche Verheißung, dass sie in ihrem hohen Alter...
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Monatsandacht für Januar 2023

Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut. Genesis 1,31 Wir stehen am Anfang eines neuen Jahres – das Jahr 2023. Vor uns liegen noch unbeschriebene Monate, hinter uns das Neujahrsfest. Vielleicht auch dieses Jahr mit neuen Vorsätzen und neuen Hoffnungen: Wird jetzt alles besser? „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut.“ Sehr gut?! In den Nachrichten über die Ereignisse in unserer Welt sehe ich oftmals etwas anderes. Da möchte ich manchmal schreien oder auch weinen aus Verzweiflung und Hilfslosigkeit. Und auch in meinem kleinen Alltag spüre...
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„Du bist ein Gott, der mich anschaut“

Das Kind in ihrem Bauch bewegte sich plötzlich. Sie spürte das Leben in sich, eigenständiges Leben. Das berührte sie so sanft, so intim und stand in solch einem Kontrast zu ihren Gefühlen, dass sie in Tränen ausbrach. Sie spürte Rührung und fast so etwas wie Ehrfurcht vor dem, was da in ihr heranwuchs. Sie spürte Wut auf ihr eigenes Leben, auf alle Menschen um sie herum. Sie spürte Zorn über die Ungerechtigkeit, die ihr widerfahren war. Sie spürte Scham, weil sie noch vor kurzem so entschlossen ihr Leben in die eigenen Hände nahm und jetzt nicht wirklich wusste, wie sie...
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Monatsandacht für Dezember 2022

Der Wolf findet Schutz beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Junge leitet sie. Jesaja 11,6 Morgens stehen sie auf, machen sich vielleicht einen Kaffee, stellen das Radio an und können es nicht fassen. Über Nacht ist Krieg ausgebrochen! Sie sind völlig überrumpelt. Über Nacht sind Menschen, die auch nicht viel anders sind und leben und denken und reden als man selbst, zu tödlichen Feinden geworden. Die Eltern wecken die Kinder, holen sie zum Frühstückstisch. Sie erklären den Kleinen, dass sie sich von nun an vor den Leuten fürchten müssen, die über Nacht...
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Wir warten…

Zugegeben – ich warte nicht gerne. Daher versuche ich, meine Mitmenschen nicht warten zu lassen. Unpünktlichkeit ärgert mich oft, andererseits verblüfft es mich, wenn Menschen mit dem Warten keine Schwierigkeiten haben, sondern entspannt bleiben können. Mich macht warten ungeduldig, es macht mich unruhig, weil ich glaube, Zeit zu verlieren. Die letzten Jahre haben unsere Fähigkeit zum Warten herausgefordert. Wir waren schon so daran gewöhnt, die meisten Dinge des Lebens in sehr kurzer Zeit zu bekommen. Sogar Onlinekäufe wurden zeitweise am nächsten Tag geliefert. Auch wenn das heute bei einigen Produkten noch möglich ist, stellen wir fest – die Lieferketten sind...
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„Die Erde ist voll von deinen Geschöpfen“

Morgens, unterwegs zur Arbeit. Ich sitze im Auto. Der Kopf voller Gedanken. Pläne und Aufgaben. Manche sind schön, auf die freue ich mich. Die notwendigen, lästigen, unangenehmen beschäftigen mich mehr. Plötzlich blendet mich ein Lichtblitz im Rückspiegel. Nein – es ist nicht das Auto hinter mir. Es ist die aufgehende Morgensonne. Ihre Strahlen haben sich durch mein Grübeln gekämpft und mich aus meiner Gedankenwelt wachgeküsst. Wie ein Augenzwinkern des Schöpfers am Anfang des Tages, das mir sagt: Hier bin ich! Lächle doch mal! Und dieser kurze Augenblick verändert meinen ganzen Tag. Der Tag ist voller Licht! Spät abends, unterwegs nach...
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Jetzt und Hier – Vertraue dem Vater

Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. Deshalb sorgt euch nicht um morgen – der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Schwierigkeiten mit sich bringt.Matthäus 6, 33-34 In unserer Zeit nehmen die täglichen Sorgen immer mehr zu und bestimmen einen großen Anteil unseres Alltags. Durch das ständige „Sorgen-machen“ verlieren wir das bewusste Wahrnehmen der Gegenwart. Wir Erwachsenen beschäftigen uns viel mit dem, was vielleicht...
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Die Sprache der Guten Nachricht

In Australien ist unter den Aborigines neben vielen anderen auch eine Sprache namens Kuuk Thaayorre (ich weiß auch nicht, wie man das ausspricht) verbreitet, die sich durch die interessante Besonderheit kennzeichnet, dass sie keine Wörter für das kennt, was wir als „rechts“ und „links“ bezeichnen. Stattdessen benutzen sie die Himmelsrichtungen, um zu erklären, wo sich der Gegenstand befindet, von dem die Rede ist („Setz dich, der Platz südwestlich von mir ist noch frei“). Für Muttersprachler ist es daher eine Selbstverständlichkeit, sich auch in ihrem Alltag jederzeit anhand der Himmelsrichtungen orientieren zu können. Springen wir mal etwas gen Westen in das...
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